Jannik Harneit wurde 1989 in Lüneburg geboren und entdeckte bereits in Kindertagen sein Interesse für das Theater. Nach einigen Jahren auf der  Zuschauerseite kam alsbald die Chance, Bühnenluft zu schnuppern.

2002 stand er erstmals im Hamburger Operettenhaus vor ausverkauftem Haus und spielte den „Mittendrey“ im Familienmusical „Emil und die Detektive“ (Regie: Michael Pinkerton).

Es folgten Ballettunterricht, Gesangsstunden und vor allem Engagements für das Ensemble von „Jeckyll und Hyde“ und „Camelot“ am Stadttheater Lüneburg.

 

2009 hatte Jannik nicht nur endlich sein Abitur in der Tasche, sondern genauso einen Studienplatz im Fach „Musical“ an der renommierten Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater in München.

Nach dem ersten Studienjahr endete die allen Studenten auferlegte Produktionssperre und prompt spielte Jannik die Titelfigur „Charlie Brown“ im Musical „You’re a good man, Charlie Brown“ (Regie: Malte C. Lachmann).

Er wirkte zudem in Kurt Weills „Street Scene“ (Regie: Gil Mehmert; MD: Ulf Schirmer) im Prinzregententheater als „Mister Jones“ mit und gewann Ende 2011 beim 40. Bundeswettbewerb Gesang in der Sparte Musical den Förderpreis der Franz-Grothe Stiftung.

 

2012 folgten Engagements bei den Bad Hersfelder Festspielen als „Fedja, der Russe“ in „Anatevka“ (Regie: Stefan Huber) sowie an der Staatsoperette Dresden als „Sindulfo“ in „Gasparone“, was gleichzeitig Harneits erste Schritte im Fachbereich Operette sein sollten.

Zurück in München wurde er Stipendiat des Rotary Clubs München.

In seinem letzten Studienjahr 2013 spielte Jannik in der Abschlussproduktion seines Jahrgangs die Rolle des „Jonathan Harker“ in „Dracula“ (MD: Andreas Kowalewitz) und schloss das Studium mit Diplom und Durschnitt von 1,3 ab.

Ebenfalls 2013 gab er den „Claude“ in „Hair“(Regie: Daniel Ris; Choreo: Kati Farkas) bei den Festspielen Bad Vilbel und ist seit Herbst desselben Jahres im Festengagement als Tenor an der Staatsoperette Dresden.

Hier konnte man in bereits in diversen Rollen erleben, so zum Beispiel als „Barnaby Tucker“ in „Hello Dolly“, „Toni“ in „Carneval in Rom“, „Ascanio“ in Firebrand of Florence“(Regie: Holger Hauer; Choreo: Christopher Tölle) oder „Seymour“ in „Der kleine Horrorladen“.

Zuletzt gab er den „Rocky“ in der „Rocky Horror Show“ (Regie & Choreo: Winfried Schneider) und „Mottel, den Schneider“ in Anatevka“.

Im großen Neujahrskonzert 2015/2016 „New York, New York“ sang er unter der Leitung von Peter Christian Feigel neben Kollegin Olivia Delauré bekannte Melodien von Bernstein und Gershwin.

Aktuell steht Jannik in Dresden auf der Bühne in „Catch me if you can“ (Regie: Werner Sobotka; Choreo: Simon Eichenberger), ein Musical nach dem Film mit Leonardo DiCaprio und Tom Hanks,  in der Hauptrolle als

„Frank Abagnale jr.“.

Außerdem spielt der den „Jean Michele“ in „La Cage aux Folles“ (Regie: Andreas Gergen; Choreo: Danny Costello) und den „Njegus“ in „Die lustige Witwe“ (Regie: Sebastian Ritschel).

 

Derzeit freut Jannik Harneit sich auf die Neueröffnung der Staatsoperette Dresden im Kraftwerk Mitte mit diversen Rollen (u.a. Frank Lippencott) in „Wonderful Town“ (Regie: Matthias Davids; Choreo: Melissa King) und die große Eröffnungsgala am Ende des Jahres, die er nicht nur moderieren wird, sondern in der er vor allem die Partien des „Tony“ aus Bernsteins „West Side Story“ solistisch darbieten wird.

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